By Heinz Martin

Eine der wertvollsten Chemieerfindungen aller Zeiten steht im Zentrum dieser spannenden Dokumentation über die Entdeckung und Entwicklung der Ziegler-Katalysatoren, die Karl Ziegler (zusammen mit G. Natta) den Nobel-Preis für Chemie 1963 einbrachten.
Die mehr als vier Jahrzehnte dauernde Auseinandersetzung zwischen dem "kleinen" Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, der Wirkungsstätte der Erfinder, und den "Giganten" der Petrochemie, allen voran Amoco, DuPont, Esso, Hoechst, Mitsui chemical compounds oder Montedison, liest sich wie ein Kriminalroman, beruht jedoch in allen Einzelheiten auf historisch belegten Tatsachen. Heinz Martin, einer der engsten Mitarbeiter Zieglers und von Beginn an involviert, schildert kompetent und mit großem Einfühlungsvermögen die quick unüberwindlichen Schwierigkeiten bei dem Versuch, die Rechte an der Verwertung der epochemachenden Katalysatoren zu sichern.

Lesen Sie selbst, mit welchem Durchhaltevermögen und diplomatischem Geschick der "David" dem "Goliath" ein Schnippchen schlägt. Ein ermutigendes Beispiel für viele Wissenschaftler, Forschungseinrichtungen und Start-up Unternehmen. Faszinierend ist dieser nicht alltägliche Blick hinter die Kulissen der chemischen Industrie allemal.

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Klinische Psychologie im Krankenhaus

Dieses umfassende und intestine strukturierte Werk wurde aus einer interdisziplinären Initiative von PsychologInnen und MedizinerInnen entwickelt. Es beinhaltet alle wichtigen Themen der klinisch-psychologischen Tätigkeit im Krankenhaus und stellt den derzeitigen state of the art dar. Die Inhalte spannen einen breiten Bogen von den klassischen Einsatzgebieten der Klinischen Psychologie bis hin zu neueren Feldern, wie der Psychoonkologie.

Das Prinzip Glück

Robert Hettlage umreißt in seinem crucial, used to be es mit dem „großen“, vernunftgesteuerten Glück auf sich hat. Dass alle Menschen nach dem Glück streben, gilt als selbstverständlich. Macht, Schönheit, Reichtum und Anerkennung stehen zwar als Ziele hoch im Kurs, bedürfen aber eines langen Atems und/oder sind schwer zu beeinflussen.

Verhaltensmedizin

Dieses Lehrbuch liefert eine verständliche und praxisnahe Übersicht über die Grundlagen der Verhaltensmedizin, weckt Interesse an ihrer Anwendung und unterstützt Ärzte und Psychotherapeuten bei Diagnostik, Prävention, Intervention und Rehabilitation medizinischer Erkrankungen. Es macht deutlich, dass Verhaltensmedizin mehr ist als die Anwendung verhaltenstherapeutischer Methoden in der Medizin: Im Kern geht es um das Zusammenspiel von Psyche und Körper, der Entstehung von Krankheit bzw.

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Zur Bezeichnung eines Ladenlokals, oder als ! Handelsname ist keine Benutzung. Benutzungsnachweis, ! rechtserhaltende Benutzung, ! Firma. : intention f. d’utiliser une marque}. Im US-Markenrecht auf Bundesebene war es f€ ur die ! Eintragung einer ! Marke Voraussetzung, dass sie uhrte. Zum Beispiel vor ! Anmeldung benutzt wurde, was indes zu großen Schwierigkeiten f€ wird eine ! IR-Marke, die auf die USA erstreckt werden und deren ! Priorit€at in Anspruch genommen werden soll, h€aufig noch gar nicht benutzt.

Gezielte Auswahl, ! Teilung. : selection f. a partir des listes differentes}, ! Auswahlerfindung. : election f. des etats}. Im ! Antrag auf ! internationale vorl€aufige Pr€ ufung nach dem ! PCT muss der ! Anmelder diejenigen ! Vertragsstaaten angeben, in denen er die Ergebnisse der ! Pr€ ufung verwenden m€ ochte. Diese ! Vertragsstaaten werden als ! ausgew€ahlte Staaten bezeichnet. ausgew€ahltes Amt. : invention f. de selection}. B. B. das Metall Kupfer) nicht neuheitssch€adlich vorwegnimmt.

Offenbare Unrichtigkeiten berichtigt werden. : Convention de Berne pour la protection des oeuvres litteraires et artistiques}, kurz ! RBÜ, wurde 1886 in Bern abgeschlossen und begr€ undete zum ersten Mal die Anerkennung des ! Urheberrechts zwischen souver€anen Staaten. Sie war auf Veranlassung von Victor Hugo erarbeitet worden. Vor ihrer Ratifizierung lehnten es Staaten h€aufig ab, Werke anderer Nationen als gesch€ utzt zu behandeln. Demgegen€ ber sieht die RBÜ vor, dass jeder ! Vertragsstaat den Schutz an Werken von B€ u urgern anderer Vertragspartner genauso anerkennt wie den Schutz von Werken der eigenen B€ urger (Schutzlandprinzip, !

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