By Lars Marquardt Priv.Doz.Dr.Dr.med. (auth.), Christine Fiedler, Martin Köhrmann, Rainer Kollmar (eds.)

Die Akutbehandlung und Sekundärprophylaxe von Schlaganfallpatienten erfordert eine enge Kooperation des interdisziplinären groups und eine entsprechende Ausbildung und services auch bei den Pflegenden. Dieses Fachbuch qualifiziert Gesundheits- und Krankenpflegepersonal für die Pflege auf einer Stroke Unit. Es erläutert verständlich und praxisnah das Spezialwissen wie z.B. die einzelnen Diagnoseverfahren und Behandlungsansätze für Schlaganfallpatienten sowie bewährte Therapien. Die pflegerische Überwachung der Patienten, Besonderheiten bei der geriatrischen und demenzerkrankten Schlaganfallpatienten, Einfluss der Ernährung aber auch Kommunikation und Qualitätsmanagement sind ebenfalls Aufgaben, mit denen Pflegende professionell umgehen müssen. Ein interdisziplinäres Autorenteam aus der Fachpflege, Therapeuten, Ärzten und Neuropsychologen fördert das interdisziplinäre Verständnis auf einer Stroke Unit. Das Fachbuch orientiert sich an den Zertifizierungskriterien für die Pflegefortbildung „Stroke Unit“ der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft.

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Pflegewissen Stroke Unit: Für die Fortbildung und die Praxis

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Dieser kann verschiedene Ursachen haben. Ist er Folge einer Liquorabflussblockade (z. B. durch intraventrikuläres Blut oder Eiter), bildet sich ein »Liquoraufstau« mit Anstieg des intrakraniellen Druckes. Typische klinische Symptome sind zu Beginn Kopfschmerzen, Müdigkeit, Verlangsamung, Übelkeit, Erbrechen und Schluckauf. Im weiteren Verlauf kommen Pupillomotorik- und Bewusstseinsstörungen hinzu und die Erkrankung kann bis zur tödlich endenden Hirnstammschädigung fortschreiten. z . Tab. 1 Synopsis ausgewählter neurologischer Symptome Symptom Bedeutung Agraphie Störung der Schreibfähigkeit, oft in Begleitung mit Aphasie Alexie Störung der Lesefähigkeit, oft in Begleitung mit Aphasie Amnesie Störung der Gedächtnisfunktion Anosognosie Unfähigkeit, die eigene Erkrankung zu erkennen Aphasie Sprachstörung Ataxie Störung der Koordination von Bewegungsabläufen Diplopie Wahrnehmung von Doppelbildern Dysarthrophonie, Dysarthrie Sprechstörung Dysdiadochokinese Störung in der Ausführung antagonistischer Bewegungsabläufe Dysmetrie Falsche Abmessung von Zielbewegungen Dysphagie Schluckstörung Hemianopsie Halbseitenblindheit Hemiparese/ Hemiplegie Halbseitenlähmung (inkomplett/ komplett) Hypästhesie Vermindertes Empfinden von sensiblen Reizen Koma Bewusstlosigkeit, kein Erwachen auf Schmerzreize Neglect Halbseitige Vernachlässigung des eigenen Körpers oder der Umgebung bzgl.

Sopor (schwere Bewusstseinstrübung): Nur auf Schmerzreiz kommt es zu einem kurzen Erwachen. 4. Koma (Bewusstlosigkeit): Die Augen werden auch auf Schmerzreiz nicht geöffnet. Die Tiefe des Komas kann anhand von Pupillenreaktion, Atemmuster und Muskeltonus weiter differenziert werden. Dem quantitativen muss das qualitative Bewusstsein, die »Bewusstheit«, gegenübergestellt werden. Sie umfasst im Wesentlichen die Orientierung zu Ort, Zeit, Person und Situation sowie Mechanismen der Reizverarbeitung.

Im weiteren Verlauf kommen Pupillomotorik- und Bewusstseinsstörungen hinzu und die Erkrankung kann bis zur tödlich endenden Hirnstammschädigung fortschreiten. z . Tab. 1 Synopsis ausgewählter neurologischer Symptome Symptom Bedeutung Agraphie Störung der Schreibfähigkeit, oft in Begleitung mit Aphasie Alexie Störung der Lesefähigkeit, oft in Begleitung mit Aphasie Amnesie Störung der Gedächtnisfunktion Anosognosie Unfähigkeit, die eigene Erkrankung zu erkennen Aphasie Sprachstörung Ataxie Störung der Koordination von Bewegungsabläufen Diplopie Wahrnehmung von Doppelbildern Dysarthrophonie, Dysarthrie Sprechstörung Dysdiadochokinese Störung in der Ausführung antagonistischer Bewegungsabläufe Dysmetrie Falsche Abmessung von Zielbewegungen Dysphagie Schluckstörung Hemianopsie Halbseitenblindheit Hemiparese/ Hemiplegie Halbseitenlähmung (inkomplett/ komplett) Hypästhesie Vermindertes Empfinden von sensiblen Reizen Koma Bewusstlosigkeit, kein Erwachen auf Schmerzreize Neglect Halbseitige Vernachlässigung des eigenen Körpers oder der Umgebung bzgl.

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