By Philipp Niemann

​Philipp Niemann bearbeitet mit Hilfe eines interdisziplinären Ansatzes aus Politik-, Kommunikations- und Medienwissenschaft drei zentrale Themen der politischen Kommunikationsforschung: Die Medialisierung politischer Kommunikation, die Wahlkampfkommunikation politischer Parteien im net sowie das theoretisch-methodische challenge der examine politischer Onlinekommunikation. Untersuchungsgegenstand ist die Onlinekommunikation der zentralen politischen Parteien zu den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg im Frühjahr 2011. Im Unterschied zu etablierten Ansätzen steht dabei die Rezipientenebene im Mittelpunkt der Betrachtung.

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Jarren/ Donges 2011:21) plädiert der Verfasser dafür, in der Wahlkampfkommunikation den zentralen Mechanismus des Wahlkampfs zu sehen. 4 Zur empirischen Prüfbarkeit der Medialisierungsthese 45 Hand. Um die Frage der Medialisierung beantworten zu können, gilt es zu prüfen, ob bei den Umsetzungen in einzelnen Medien die jeweils spezifischen Medialisierungspotenziale genutzt werden. Im Kontext dieser Untersuchung ist die Medialisierungsfrage allein im Hinblick auf das WWW von Interesse. Vergegenwärtigt man sich noch einmal die oben dargelegten Überlegungen zur Medienlogik des WWW und zur empirischen Prüfung ihrer Berücksichtigung bei den Onlineaktivitäten von Parteien ganz allgemein, so wird klar: Von der Nutzung der internetspezifischen Medialisierungspotenziale kann bei den Online-Umsetzungen der Funktionen der Wahlkampfkommunikation bei den Landtagswahlen 2011 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz immer dann gesprochen werden, wenn die Parteien der Medienlogik des WWW gerecht werden, wenn sie also die Potenziale des WWW in den Bereichen Multimodalität und Interaktivität ausschöpfen.

Tedesco (2007), die sich ebenfalls mit dem Einfluss von Interaktivität auf die Nutzer (junge Erwachsene) von politischen Websites befasst, weist – trotz eines anderen methodischen Zugangs (ebenfalls basierend auf schriftlicher Befragung) – letztlich die gleichen Schwierigkeiten auf, wenn es darum geht, Aussagen hinsichtlich konkreter Siteelemente und ihrer Funktion im Zusammenhang mit der Interaktion zwischen Nutzer und Produkt zu treffen, und wird daher hier nicht im Detail vorgestellt. 2 Exkurs: Studien mit Rezipientenbezug zur Deliberation55 bzw.

Wie oben ausgeführt, erfordert die Nutzung des multimodalen und non-linearen Onlinemediums WWW grundsätzlich einen aktiv handelnden, d. h. sich das jeweilige Webangebot aneignenden Rezipienten, „damit das entsprechende Programmangebot für ihn überhaupt entsteht“ (Bucher 2012a:22). 28 Wann immer in dieser Untersuchung lediglich von Interaktivität gesprochen wird, ist damit diese zweite Form der Interaktivität gemeint. 40 2 Die Medialisierung der politischen Onlinekommunikation Diese Aneignungshandlungen – Interaktionen 29 – des Rezipienten lassen sich als „Simulation interpersoneller Kommunikation“ (Bucher 2012a:24) modellieren.

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