By Oliver Schliemann

Kant??s Critique of natural cause culminates in a proof of the potential of event when it comes to a method of twelve rules of the natural knowing. the current paintings reconstructs the 1st set of those rules, the axioms of instinct, via a cautious studying of the textual content with specific cognizance paid to how those axioms healthy into Kant??s total method. the writer explains how those ideas are basic for the potential for arithmetic and event.

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Read Online or Download Die Axiome der Anschauung in Kants "Kritik der reinen Vernunft" (Kantstudien Erganzungshefte - Band 162) PDF

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In einer Parallelstelle in B 137 f. deutet Kant an, dass es ihm nicht um ein beliebiges Vorstellen der Linie, sondern um ein Erkennen geht, das sicherlich über einen bloß subjektiven, introspektiven Anspruch hinausgeht. Als was diese Linie erkannt werden soll, werde ich bei der Wiederaufnahme dieses Themas auf Seite 61 erläutern. Der Schematismus der Größe 43 Thalern, sondern muß es ein Aggregat, d. i. eine Zahl Geldstücke, nennen. 37 Im zweiten Satz dieses Zitats verknüpft Kant den Begriff einer kontinuierlichen Größe mit dem Begriff eines Quantum, im besonderen Falle des von Kant gewählten Beispiels mit dem Begriff eines Geldquantum.

Im ersten Satz dieses Zitats grenzt Kant nun aber dasjenige, was er „ein Aggregat von vielen Erscheinungen“ nennt, von der Erscheinung als einem Quantum ab. Dasjenige, was ein Aggregat von vielen Erscheinungen sei, sei gerade nicht Erscheinung als ein Quantum. Sofern demnach – wie soeben erläutert – die Erscheinung als extensive, mithin kontinuierliche Größe ein Quantum ist, ist sie, so könnte man meinen, kein Aggregat. Das stünde dann aber im Widerspruch zur Definition der extensiven Größe, bei deren Erläuterung Kant ausdrücklich sagt, dass Erscheinungen als extensive Größen jederzeit „schon als Aggregate (Menge vorhergegebener Theile) angeschaut“ werden (A 163 / B 204).

Die Erscheinung als Quantum ist als extensive Größe durchaus ein Aggregat, also eine Menge vorhergegebener Teile, nur ist sie eben kein Aggregat von vielen Erscheinungen, d. , die vorhergegebenen Teile der Erscheinung als Quantum sind nicht selbst wiederum Erscheinungen. Diese Lösung ist möglicherweise zunächst verwirrend. Denn dass die Teile der Erscheinung selbst keine Erscheinungen sind, soll natürlich nicht bedeuten, die Erscheinung als Quantum sei aus Dingen an sich zusammengesetzt. Wie aber hat man es sich dann vorzustellen, dass die Erschei_____________ 37 A 170 / B 212.

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