By Simone Claudi-Böhm, Bernhard Böhm

Schwangerschaft bei Diabetes? Dank neuer Therapien k?nnen sich Diabetikerinnen heutzutage ihren Kinderwunsch erf?llen. Voraussetzung ist allerdings die kompetente, l?ckenlose Begleitung der Schwangerschaft. Experten bieten hierf?r alle notwendigen Informationen (inkl. Gestationsdiabetes) - praxisbezogen, ?bersichtlich und verst?ndlich. Exakt erl?utern sie welche Ma?nahmen, wann und wie einzusetzen sind. Alles rund um die Pr?vention sowie Begleit- und Folgeerkrankungen: wichtige Parameter und deren ?berwachung, Diagnose, Therapie, medikament?se Intervention. Ein hilfreicher Ratgeber f?r werdende M?tter sowie alle Fachleute, die sie betreuen.

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Bei allen Schwangeren erfolgt eine einzeitige Untersuchung mit einem 75-g-oGTT zwischen 24–28 SSW, oder: 2. Es wird bei allen Schwangeren zwischen der 24. und 28. SSW zunächst ein ScreeningTest mit 50 g Glukose durchgeführt, der bei pathologischem Ausfall durch einen 75-goGTT komplettiert werden muss (zweizeitige Untersuchung). Das einzeitige Vorgehen wird nach aktuellen Erkenntnissen aus dem Bundesland SchleswigHolstein von rund 97% der Schwangeren ak- 14 Kapitel 3 • Gestationsdiabetes und Screeningverfahren .

Bei geplanter Sectio wird empfohlen, am Morgen der OP kein Insulin mehr zu geben. Wird die Geburt eingeleitet, sind kurzwirksame Insuline zur besseren Steuerbarkeit einzusetzen. Bei Beginn regelmäßiger Wehentätigkeit soll kurzwirksames Insulin nur nach vorheriger Blutglukose-Messung injiziert werden. Zur Stoffwechselüberwachung bei Schwangeren mit insulinpflichtigem GDM empfiehlt sich eine Messung der Blutglukose-Werte alle 2 h; die Zeitintervalle sind bei Bedarf individuell anzupassen. > Die Blutglukose soll unter der Geburt kapillär zwischen 70 und 110 mg/dl (3,8–6,1 mmol/l) liegen.

Hiervon abweichende diagnostische Grenzwerte werden in regionalen Projekten/Netzwerken oder auch wissenschaftlichen Studien verwendet. In diesen Fällen sollte angestrebt werden, die Perinataldaten und Neugeborenen- daten im Rahmen einer Qualitätskontrolle zu dokumentieren und sie mit denen Schwangerer mit normaler Glukosetoleranz zu vergleichen. International einheitliche und allgemein akzeptierte Kriterien zur Beurteilung der diagnostischen Schwellenwerte im oGTT existieren zurzeit nicht. Die von O’Sullivan 1964 etablierten Grenzwerte, die in unterschiedlichen Umrechnungen und Anpassungen verwendet werden, erfassen nicht vorrangig das Risiko für kindliche Morbidität, sondern das Risiko der Mutter, nach der Schwangerschaft einen Diabetes zu entwickeln (GDM=Prä-Typ-2-Diabetes).

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