By Hoimar von Ditfurth

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Das jedenfalls ist die Forderung. Je besser sie erfüllt ist, um so besser steht es um die Lebensfähigkeit der betreffenden Zelle. Das mag für den Laien immer noch reichlich paradox klingen, für den Fachmann, den Biologen, ist das eine sozusagen alltägliche Situation. Wir würden die  Lage jedoch verkennen, wenn wir übersähen, daß in diesem Falle der Laie im Recht ist. Die Aufgabe ist paradox. Ohne ihre Lösung ist Leben jedoch aus den genannten chemischen und physikalischen Gründen nicht möglich.

Aber immerhin ist es fast eine Regel, daß die für uns als Nahrung in Frage kommenden Früchte und Beeren unangenehm sauer schmecken, solange sie unreif und schlecht bekömmlich sind, und daß sich ihr Geschmack ins Süße verwandelt, sobald das nicht mehr der Fall ist. Es ist nicht zu übersehen, daß alle diese Entsprechungen außerordentlich zweckmäßig sind. Daß bekömmliche Nahrung gut, notwendige Kost ausgesprochen attraktiv schmeckt, und daß umgekehrt potentiell schädliche Pflanzen bitter oder sauer schmecken (jeden falls unter natürlichen Verhältnissen), ist Ausdruck einer biologischen Orientierungshilfe, die in der Vergangenheit wahrscheinlich lebensnotwendig gewesen ist.

Erst gewissermaßen in einem zweiten Schritt hatte es sich dann herausgestellt, daß die Abgrenzung keineswegs vollständig sein durfte. Im Endergebnis lief das auf die Forderung hinaus, daß alle Eigenschaften der Außenwelt am Eindringen in das Zellinnere gehindert werden mußten, mit der einzigen Ausnahme der wenigen Faktoren, die von der Zelle als Bausteine oder Energiespender benötigt wurden. Als Charakteristikum des Kompromisses in der geschilderten Situation wurde also eine Tendenz sichtbar, die darin bestand, nur das unbedingt notwendige Minimum an Außenweltfaktoren zuzulassen.

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