By Klaus Reinhardt

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Klare, einfache biblische Begriffe in der Dogmatik. Verteidigung des Willkürlichen in der Religion. J. A. Ernesti, 1707 in Tennstädt (Thüringen) geboren, wirkte zeitlebens in Leipzig. Von 1734 bis 1759 war er Rektor der Thomasschule, 1742 Wurde er Professor·fiir klassische Philologie an der Universität Leipzig, 1756 Professorfiir IDoquenz; von 1759 bis zu seinem Tod 1781 lehrte er dazu noch Exegese in der Theologischen Fakultät. Für die Entwicklung des dogmatischen Schriftgebrauchs sind vor allem zwei seiner Schriften bedeutsam: Institutio interpretisNovi Testamenti (1761) und De triplici officio Christi (1773).

Aber sein ganzes Interesse gilt der lebendigen Aneignung dieser Wahrheiten in der moralischen Erfahrung 74. So hat die innere, moralische Religion für Semler zweifellos den Vorrang; er will jedoch auch der kirchlichen Gemeinschaft ihr Recht widerfahren lassen. Die moralische Religion äußere sich notwendig in einer historischen und gesellschaftlichen Religion. Die geschichtlichen Gestalten der Christologie, angefangen vom Neuen Testament über die Dogmen der alten Kirche bis zur Theologie der Scholastik und der Orthodoxie, hätten für dit; Entfaltung der Christusbotschaft unersetzliche Dienste geleistet.

Christologie ist also für Teller Lehre von Christus als dem zweiten Adam. Die Adam-ChristusParallele dient Teller vor allem dazu, die wahre Menschheit Christi hervorzuheben. Er hält allerdings auch an seiner Gottheit fest. Im Gegensatz zum Ungehorsam des ersten Adam betont Teller den Gehorsam Christi im Leiden, seine Bewährung und die daraus folgende Erhöhung 122. Alle kirchlich-scholastischen Themen fallen in dieser Dogmatik aus oder werden in die Anmerkungen verbannt. So etwa die Lehre von der hypostatischen Union Christi 123.

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