By Andreas Altmann

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Read Online or Download Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend PDF

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Meine Schwester wurde geboren. Und damit der Posten des Lieblingsmenschen neu besetzt. Die Freude meiner Mutter muss ungeheuer gewesen sein. Ein schwanzloses Wesen kam zu ihr, wie ein Schutzengel wurde sie empfangen, ohne Würgegriffe diesmal, dafür mit Tränen der Fassungslosigkeit. Und auf die drei heiligen Namen »Maria Perdita Désirée« getauft, die Geliebte, die Verlorengeglaubte, die Ersehnte. Jetzt begannen meine ersten Erinnerungen. Der Fotograf wurde einbestellt und wir vier Kinder fotografiert.

Dritte Stunde. ›Alles heilig‹, sagt der Herr Kaplan, wie lieb uns Jesus hat, die unglaubliche Gnade, dass wir Kommunionkinder sein dürfen. Dass wir Jesus lieben müssen und auch sonst ganz lieb sein müssen. Ja, ich will lieb sein, fühle mich schon ganz heilig werden. Da plötzlich die laute Stimme des Kaplans. Hat er meinen Namen genannt? Habe ich nicht aufgepasst? Tatsächlich. ‹ Was, ich? Nein, mir geht es ausgezeichnet, bin ganz bei der Sache. ‹ Aber ich brauche jetzt keine frische Luft, ich bin wohlauf.

Der tadellose Kirchensteuer-Zahler. Der Russland-Frevler. Der Polen-Frevler. Der Bruder-Hasser. Der Jeden-Bruder-Hasser. Der Nachbar-Hasser. Der CSU-Wähler. Der Frauen-Hasser. Der Männer-Hasser. Der Alle-Hasser. Der Kinder-Erniedriger. Der respektable Bürger. Der Ohne-Liebe. Der Ohne-Freunde. Der Ohne-Freude. Der Prozesshansel. Der Vertreiber. Der Speisekammer-Verschließer. Der Tischgebet-Aufsager. Der Lebensmittel-Entzieher. Der Klingelbeutel-Spender. Der Niederbrüller, morgens. Der Niederbrüller, mittags.

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