By Klaus W. Herterich

Zielgruppe
Führungskräfte/Manager, Fachkräfte

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Integrierte Kommunikation: Entwicklungsstand in Unternehmen

Manfred Bruhn und Michael Boenigk vermitteln einen umfassenden Einblick in die Vorgehensweisen von Unternehmen bei der Planung sowie Umsetzung einer Integrierten Kommunikation. Auf der Grundlage empirischer Untersuchungen in Deutschland sowie in der Schweiz wird deutlich, wie Unternehmen ihre integrierte Kommunikationsarbeit organisieren und welche Inhalte die strategischen Konzeptionen der Integrierten Kommunikation aufweisen.

Handbuch der Deutschen Arzneipflanzen

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Stets müsse alles sauber und aufgeräumt sein, auch ohne erkennbare Notwendigkeit, einfach aus Prinzip. Es amüsiert die Franzosen, wenn in Deutschland die Leute bei Rot an der Ampel brav stehenbleiben, obwohl weit und breit kein Auto zu sehen ist. Das nützliche, organisierte Tun spiele bei ihnen eine große Rolle im Leben, auch in der Freizeit. Das Verdienst der Deutschen sei, daß sie ihre Zeit gut ausnützten, dasjenige der Franzosen, sie vergessen zu machen, hatte Madame de Stael festgestellt. Die Franzosen respektieren an den Deutschen vor allem ihre wirtschaftliche Leistung.

Wer sichergehen will, vereinbart am besten gleich einen persönlichen Besuch. " Das ist eine der wichtigsten Tätigkeiten in Frankreich! Wer am meisten nachfaßt, hat Erfolg. Wer im Vertrauen auf die Vollzugstreue der anderen die Dinge sich selbst überläßt, kann lange warten. Franzosen im Alltag Toleranz und Individualismus Franzosen sind im Alltagsleben von einer bemerkenswerten Toleranz, die bisweilen an Gleichgültigkeit grenzt. Sie wollen diese Toleranz, die mit einem feinen Rechtsempfinden verbunden ist, auch auf sich selbst angewendet wissen.

Einladungen nach Hause sind als besondere Gunst aufzufassen. Individualismus a la franyaise enthält auch Mißtrauen. Nur sich selbst vertraut der Franzose ganz. Auch Schüchternheit mag mitspielen. Man kann sich den Franzosen nicht als Vereinsmeier oder Stammtischbruder vorstellen. Gesellige Gruppierungen, auch unter Freunden, haben unverbindlichen und flüchtigen Charakter. In dieses Bild paßt, daß man sich nicht mit Namen begrüßt, sondern einfach sagt "Bonjour, Monsieur", selbst wenn man sich seit Jahren kennt.

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