Die rationelle Auswertung der Kohlen als Grundlage für die by Franz Erich Junge

By Franz Erich Junge

Zweck vorliegender Studie ist es, die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf die wachsende Bedeutung der Kohle und ihre industrielle Auswertung zu lenken, zunachst die Erzeugung' und Verwendung dieses wichtigsten aller Naturprodukte an der Hand historischer und statistischer Daten zu besprechen und auf Grund tecbnischer Erlauterungen nachzuweisen, dafi die rationelle Auswertung der Rohkohlen durch Vergasung die Entwicklung und Wettbewerbsfahigkeit unserer Industrie iiberaus giinstig beeinflufit hat; ferner auf Grund wirtschaftlicher Erwagungen darzutun, dafi der Fortschritt der Technik es Deutschland ermoglicht hat, trotz des rasch wachsenden Verbrauches den nationalen Bedarf an Brennmaterialien nahezu unabhangig yom Auslande zu befriedigen und in den Edelprodukten der Kohle neue Brauchlichkeiten und eintragliche Exportformen zu finden, die bei vermehrter Erzeugung den internationalen Wertaustausch unseres Landes und seine nationale Bediirfnisbefriedigung giinstig zu beeinflussen vermogen. Des weiteren wird die durch Steigerung der Grundrente einer seits filr den Grofikohlenbesitz, andererseits fiir den Fiskus geschaffene state of affairs erortert und eine Reihe wirtschafts-politischer Mafinahmen be sprochen, die sich aus der Veredlungskonzentrationder Kohlenindustrie an den Zechen fiir den Staat resp. das Reich als empfehlenswert erwiesen. Da die Gebilde der modernen Grofiindustrie und ihre Bedeutung filr die nationale Wirtschaftsgebarung den aufierhalb des technisch-wirtschaftlichen Grenzgebietes stehenden Kreisen nicht so gelaufig sein diirften, wie das zum Verstandnis der hier erorterten Fragen wiinschenswert scheint, sind in der Einleitung die national-okonomischen Grundlagen des difficulties kurz behandelt und im Verlauf der Studie Abschweifungen nach ver wandten Wirtschaftsgebieten und Landern zur Klarung des Zusammen hanges notwendig geworden. Berlin, im Oktober 1908. Der Verfasser. Inhaltsverzeichnis.

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Die Reduzierbarkeit von Soziologie auf Psychologie: Eine by Hans J. Hummell

By Hans J. Hummell

Zur Problematik der Abgrenzung und der Reduktion Der Versuch, Theorien eines bestimmten Bereichs auf solche eines anderen Bereichs zu reduzieren, hat im allgemeinen mit Widerständen zu rechnen, die mit der Institutionalisierung wissenschaftlicher Disziplinen und ihren Wirkungen auf das Ver­ halten ihrer Vertreter zusammenhängen. In der modemen Ethologie sind Verhaltens­ weisen dieser artwork unter der Bezeichnung "Revierverhalten" bekannt. Sie scheinen zu einer Klasse phylogenetisch fest verankerter und relativ weit verbreiteter Reaktionen zu gehören, die sich auch in den Regionen noch bemerkbar machen, in denen nach übli­ cher Auffassung die "reine Vernunft" allein regiert oder doch regieren sollte. Immerhin scheinen auch hier zumindest teilweise Faktoren wirksam zu sein, die der Sphäre des Erwerbbaren zuzurechnen sind, dem Bereich additionally, der durch Lernen gestaltbar ist. Es handelt sich vor allem darum, daß guy in den Traditionen einer relativ wohlabgegrenz­ ten und unter Umständen schwer beherrschbaren Disziplin erzogen wurde, in der ganz bestimmte Problemlösungen und Denkstile dominieren, die guy sich angewöhnt hat, als für den betreffenden Objektbereich adäquat zu betrachten, so daß jeder Versuch, mit den Ideen und Methoden einer anderen Disziplin in diesen Bereich einzubrechen, im allgemeinen von vornherein als unangemessen oder gar anmaßend beurteilt und dem­ entsprechend zurückgewiesen wird.

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Ziele privater Kapitalanleger by Walter Ruda

By Walter Ruda

Das vorliegende Buch, basierend auf einer bundesweiten schriftlichen Befragung von Anla­ geberatern, ist vor allem an zwei Zielgruppen gerichtet. Dies sind einmal die mit Fragen zu Kapitalanlageproblemen befaßten Wissenschaftler und Studierenden. Sie finden hier ein grundlegendes Werk, auf dem sich weiterführende Untersuchungen aufbauen lassen. Die andere Zielgruppe setzt sich aus den in erster Linie bei Kreditinstituten tätigen Praktikern der Anlageberatung zusammen. Sie haben zwar mit ihren Antworten auf den Fragenkata­ log wesentlich zum Entstehen des Werkes beigetragen. Aber die Zusammenfassung und examine der Antworten, die der Autor in hervorragender Weise präsentiert, vermitteln nicht nur dem Berufsanfänger, sondern auch dem erfahrenen Berater neue Erkenntnisse, die er in der täglichen Praxis direkt umsetzen kann. Der Autor hebt hervor, daß der inner most Kapitalanleger mehr in den Mittelpunkt der strate­ gischen Überlegungen der Banken, aber auch der Versicherungen rückt. Dies geschieht nicht ohne Grund, wenn guy bedenkt, welche Größenordnung das Geldvermögen und die jährliche Geldvermögensbildung der privaten Haushalte mittlerweile erreicht haben. Die Deutsche Bundesbank stellt in ihrem Monatsbericht August 1987 fest, daß 'in der Bundes­ republik Deutschland von den privaten Haushalten traditionell verhältnismäßig viel gespart wird' und daß 'die hohe inner most Ersparnis . . . vor allem den ausgeprägten Willen zur eigen­ verantwortlichen Vorsorge widerspiegelt'. Insgesamt trust sich nach den Ermittlungen der Bundesbank die Geldvermögensbildung in den Jahren 1981-1985 auf DM 615 Mrd. Nach einer Untersuchung des DIW, Berlin, betrug das Geldvermögen der privaten Haushalte Ende 1986 quickly DM 2. 340 Mrd, wobei der Nettozuwachs in jenem Jahr rd. DM 127 Mrd er­ reichte.

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Gynäkologische Operationen by Karl Franz

By Karl Franz

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Was heißt Schwester sein?: Beiträge zur ethischen by Anna von Zimmermann

By Anna von Zimmermann

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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