Transparenz: Multidisziplinäre Durchsichten durch Phänomene by Stephan A. Jansen (ed.), Eckhard Schröter (ed.), Nico Stehr

By Stephan A. Jansen (ed.), Eckhard Schröter (ed.), Nico Stehr (ed.)

Der Ruf nach Transparenz ist mit Beginn des 21. Jahrhunderts – nicht zuletzt aufgrund von Krisen, Terrorismus, Korruption – lauter geworden. Transparenz erscheint als Heilmittel, mit der Komplexität unserer unübersichtlichen und undurchsichtigen Welt umzugehen. Aber ist die Forderung nicht zu durchsichtig? Ist umgekehrt Intransparenz immer schon ein Hinweis auf ein challenge oder auf eine besondere Ressource?
Ist in einer medialisierten Gesellschaft auch der persönliche Alltag nicht zunehmend eine Ausverhandlung zwischen Transparenz und privatem Rückzug – bei „sozialen Medien“, „gläsernen Kunden bzw. Mitarbeitern“? Oszilliert Transparenz nicht immer zwischen Überwachung und Sicherheit – vom Nacktscanner bis zur Anti-Korruption?
Der sechste Jahresband der Zeppelin Universität befasst sich mit diesen und vielen anderen Fragen rund um Transparenz und nimmt eine differenzierte Verortung von Transparenz in unterschiedlichen Lebensbereichen von Wirtschaft, Kultur und Politik vor. Die Beiträge des Bandes spannen einen Bogen von der Transparenz in privaten wie öffentlichen Organisationen über die Transparenz politischer Rhetorik bis hin zur Transparenz im alltäglichen Konsum.

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Interkulturelles Lernen als Gesprächsarbeit by Kirsten Nazarkiewicz

By Kirsten Nazarkiewicz

Die Entwicklung von interkultureller Kompetenz ist zu einem wesentlichen aspect von Einwanderungsgesellschaften und einer globalisierten Wirtschaftswelt geworden. Weitgehend unerforscht struggle bisher, welche Faktoren in Weiterbildungsmaßnahmen diese Schlüsselqualifikation fördern können. Die auf Seminarmitschnitten basierende Forschungsarbeit „Interkulturelles Lernen als Gesprächsarbeit“ zeigt auf, wie die Leiter und Leiterinnen sprechen, moderieren und intervenieren können, um bei den Teilnehmenden interkulturelles Lernen zu befördern. Kommunikative Strategien allgemeiner kulturreflexiver Deutungsarbeit werden dabei ebenso beschrieben, wie der konstruktive Umgang mit Lernhindernissen, z.B. Stereotypen oder Rassismen.

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Kanada und der Freihandel: Der Staat zwischen Wiedergeburt by Gitta Oldendorff

By Gitta Oldendorff

An dieser Stelle räumte mir der Verlag freundlicherweise Raum für ein Vorwort ein. Nun, ich habe mich entschlossen, dieses Angebot anzunehmen - im wesentlichen deshalb, da ich einigen Menschen meinen Dank ausspre­ chen möchte. Doch zuvor ein kurzes Wort zur Entstehung dieses Buches. Es ist das Ergebnis eines Forschungsaufenthaltes in Kanada vom iciness 1992 bis zum Sommer 1993 an der 'University of British Columbia' in Vancouver. Zurück in Hamburg habe ich die Ergebnisse im Januar 1994 an der Universität Hamburg zur advertising eingereicht, die im November desselben Jahres ab­ geschlossen wurde. Mittlerweile hat sich das 'Free alternate contract' zwi­ schen Kanada und den united states zu einer Freihandelszone gigantischen Ausrnas­ ses entwickelt, die ihre endgültige Reichweite noch nicht erreicht zu haben scheint. Diese Untersuchung beschränkt sich bewußt auf die examine der Entstehung des Ursprungsabkommens, denn damit handelt es sich um ein einzigartiges Beispiel politischer Auseinandersetzung im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Integrationsprozessen. Zum Dank: Es fällt mir nicht schwer, mich daran zu erinnern, wem ich danken möchte und mich zu entscheiden, welcher individual dieses Buch gewidmet sein soll. Deshalb mache ich es kurz (denn wer kennt schon all die Menschen, die hier normalerweise aufgeführt werden?) und nenne lediglich enge Freunde und wesentliche Unterstützer dieses Projektes, wobei der Rei­ henfolge keine Bedeutung zukommt: Dank an Gabi, Eike, Georg und - an Peter. Dank auch an Prof. Hans­ Hermann Hartwich, Prof. Alan C. Cairns (UBC), Dr. John E. Fossum (Univ.

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Die Konzentration der Berufe und ihre Bedeutung für die by Heinrich Ebel

By Heinrich Ebel

Erster Anlaß und Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit battle eine sozial­ wissenschaftliche Untersuchung unter dem Arbeitstitel "Betrieblicher prestige und Lebensbereich", die von der Sozialforschungsstelle an der Universität Münster, Sitz Dortmund, in den Jahren 1957 bis 1959 unter der Leitung von Professor Dr. Linde durchgeführt wurde. Bei dieser Untersuchung und Auswertung fiel mir die Bearbeitung des fabrics und die Abfassung eines Teilforschungsberichtes unter dem Thema "Die industrielle Arbeitswelt als Berufswirklichkeit" zu. Dabei wurde mir klar, daß bestimmte Feststellungen der Untersuchung von weittragender berufspädagogischer Bedeutung sein könnten. Ich bin dieser Frage nachgegangen und lege das Ergebnis meiner Arbeit hiermit vor. Mein Dank gilt in besonderem Maße Herrn Professor Dr. Helmut Schelsky, der die Arbeit betreute und Herrn Professor Dr. Hans Linde, der als Abteilungsleiter der Sozialforschungsstelle mir dazu fabric, Möglich­ keit und Anregung bot. Mein Dank gilt weiterhin meinen Kollegen von der Sozialforschungsstelle, die die im Rahmen dieser Arbeit anfallenden Probleme mit mir diskutierten, und nicht zuletzt all jenen Arbeitern, Angestellten und Unternehmern, die sich in unseren Befragungen bereitwillig und offen zu intensiven Gesprächen zur Verfügung gestellt haben. Die Arbeit ist meiner Mutter gewidmet. INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG nine 1. KAPITEL Kenntnisse der Berufswelt und Möglichkeiten der Berufswahl bei Jugendlichen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . eleven . . . . . . . . . . . . . . 1. Berufskenntnisse als distanzierte Kindheitserfahrungen ......... eleven H. Die Institutionalisierung des Berufswechsels. . . .. .. . . .. .. ... . .. . . 14 2. KAPITEL Die Berufswahl als Entscheidung für Berufe der entwickelten industriellen Gesellschaft ........................................ 17 1. Berufswünsche von Jugendlichen und Industriebeschäftigten in einer kleineren Gemeinde ......................................... 17 H. Berufswahl und Berufswünsche der Schulentlaßlinge der Bund- republik in den letzten Jahren .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 . . . . . . . .

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Fortschritte der Verkehrspsychologie: Beiträge vom 45. by Eva-Maria Skottke Dr., Antje Biermann Dipl.-Päd, Roland

By Eva-Maria Skottke Dr., Antje Biermann Dipl.-Päd, Roland Brünken Prof. Dr. (auth.), Jens Schade, Arnd Engeln (eds.)

Der Straßenverkehr zeichnet sich dadurch aus, dass sich Menschen mit sehr heterogenen Voraussetzungen und Bedürfnissen aktiv daran beteiligen. Im ersten Schwerpunkt Verkehrsteilnehmer und Verkehrssicherheit stellen Autoren aus verschiedenen Disziplinen ihre Forschungsergebnisse, z.B. zum Unfallrisiko von unterschiedlichen Verkehrsteilnehmergruppen und zur Wirksamkeit von Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vor. Im zweiten Schwerpunkt Beanspruchung, Situationsbewusstsein und Fahrerverhalten wird die hohe Informationsdichte durch mehr und schnelleren Verkehr und zunehmende Funktionen im car adressiert. Diskutiert werden geeignete Messmethoden für diese Fragestellungen. Im dritten Schwerpunkt Gebrauchstauglichkeit, Komfort und Akzeptanz werden sowohl methodische als auch produktbezogene Forschungsergebnisse dargestellt: Neben Forschungsergebnissen zu den Begrifflichkeiten und ihrer Messbarkeit werden beispielsweise konkrete Evaluationen vorgestellt.

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Konstruieren als sozialer Prozeß: Eine Untersuchung by Friedrich Glock

By Friedrich Glock

Entwerfen und Konstruieren sind zentrale Tätigkeiten von Technikern. Technischen Produkten kommt eminente gesellschaftliche Bedeutung zu. Friedrich Glock untersucht empirisch, wie Gestaltungs- und Konstruktionsprozesse verlaufen. Dabei weist er auf Unzulänglichkeiten der bislang in der Konstruktionsforschung verwendeten Modelle zweckrationalen Handelns und des kognitiven Ansatzes hin. Der Autor schlägt eine methodologische Umorientierung vor, in der Technikgestaltung als sozialer Prozeß aufgefaßt wird und als solcher interaktionstheoretisch umschrieben werden kann. Die Brauchbarkeit dieses Ansatzes wird in einer Fallstudie demonstriert.

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Praxisrecht für Therapeuten: Von Arbeitsrecht bis by Herbert Riedle

By Herbert Riedle

Hervorragend fuer alle Heilmittelberufe

Das Buch Praxisrecht fuer Therapeuten ist von einem Rechtsanwalt und Physiotherapeuten geschrieben, der aus der Praxis fuer die Praxis schreibt. Vom Arbeitsvertrag bis zum Wettbewerbverbot geht es um (fast) alles, used to be fuer Therapeuten im Heilmittelbereich interessant ist. Wer sich als Selbstaendiger oder angestellter Therapeut ueber seine Rechte (und Pflichten) informieren will, kommt meiner Meinung nach an diesem intestine strukturierten und leicht verstaendlichen Buch nicht vorbei.
"Leserrezension, Amazon.de".

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